Jutesack | Alles Jute!

Der gute alte Jutesack ist wieder modern, und das hat einen Grund. Das Naturprodukt ist ein nachhaltiges Produkt, während sich Plastiksäcke auf Müllbergen und in den Weltmeeren sammeln, ist die Jute eine Strauchpflanze, die jedes Jahr wieder aufs Neue geerntet werden kann.

Jutesack zum Transport von Nahrung

Jutesäcke sind besonders gut geeignet um Lebensmittel zu transportieren.

Die Fasern sind sehr reißfest und sind belastbar, dennoch kann durch die feinen Öffnungen der Fasern Luft durchdringen. Besonders bei Produkten die atmen sollten, wie etwa Kaffee, ist das ein entscheidender Vorteil.

Bei uns in Mitteleuropa wird traditionell auch gerne bei ungeschälten Lebensmitteln und Erntegut, wie etwa Kartfoffeln darauf zurückgegriffen.

Das gewisse Etwas bei festlichen Anlässen

Viele von uns verbinden Kindheitserinnerungen mit der beliebten Naturtasche. Der Nikolaus bringt auch heute noch den Kindern seine Gaben im Jutesack.

Zur Vorweihnachtszeit gehört für viele neben Schokolade, Orangen und Nüsse auch das Aroma der Naturfasern zum Duft im Advent. Auch zu Ostern werden die Beutel gerne verwendet.

Lifestyle Produkt Jute

Taschen aus Jutefasern sind derzeit ein echtes Lifestyle Produkt. Besonders als Damenhandtaschen, können sie individuell bedruckt werden. Solche Handtaschen sind natürlich keine Mainstream Produkt, aber man kann damit auch zeigen, dass man nachhaltige Mode zum günstigen Preis unterstützt – und trotzdem sehr modisch sein kann!

Die Top 3 Jute Lifestyle Produkte in Mitteleuropa:

Kann man Jute waschen?

Ja! Maximal  bei  40°C im Schongang, idealerweise mit Wollwaschmittel waschen. Nach dem Waschgang möglichst an der frischen Luft trocknen, da der Stoff sonst beginnt zu faulen.

Ebenfalls zu beachten ist, dass der Stoff sich bei den ersten Waschgängen spürbar zusammenzieht, also Kleidung darf man durchaus eine Nummer größer kaufen.

Jutesack im Katastrophenschutz

In Mitteleuropa finden die braunen Säcke auch im Katastrophenfall Verwendung. Durch die Widerstandsfähigkeit des Materials, eigenen sie sich perfekt zum Befüllen mit Sand.

Man kann die Sandsäcke hervorragend aufeinander stapeln und so in kurzer Zeit widerstandsfähige und wasserdichte Dämme bauen.

Ein Sandsack für den effektiven Hochwasserschutz ist auch deswegen zu empfehlen, weil man damit in kurzer Zeit wasserdichte Dämme bauen kann.

Dabei gilt es zu beachten, dass der Damm am wirkungsvollsten ist, wenn man die Säcke ineinander verschachtelt, also ähnlich wie bei einer Ziegelmauer leicht versetzt.

Wenn man die Säcke einmal für den Hochwasserschutz benutzt hat sollte man sie nicht mehr verwenden, denn durch die Feuchtigkeit des Sandes, beginnen sie zu faulen.

Das ist aber durchaus auch als Vorteil zu werten, denn Kunststoffsäcke beuteten in Katastrophenregionen noch einmal extra Aufwand beim Aufräumen, da man sie ja nicht einfach verrotten lassen kann.

Woher kommt die Jute?

Zu einem ganz großen Teil (98%) ist die Handelsübliche Jute ein Produkt aus dem indischen Flachs, der wenig überraschend in Indien, aber auch in Bangladesch geerntet wird.

Es gibt auch regionale Unterschiede, in China wird eigens die sogenannte Abutilon avicennae gezüchtet, die als chinesische Jute vermarktet wird. Weitere Anbaugebiete findet man in Brasilien, Algerien und in Guyana.

Nach der Ernte erfolgt die Weiterverarbeitung zumeist maschinell, im ersten Arbeitsschritt werden Fäden hergestellt aus denen später dann der Stoff hergestellt wird. Mehr dazu in: wie werden Jutesäcke hergestellt?

Ackerland statt Wüste

Mit Hilfe unserer Wundersäcke, kann erfolgreich die Wüstenbildung in gefährdeten Gebieten gestoppt werden. Dazu wird unterhalb der Fasern Humos Erde abgelegt. Diese Fasern helfen einerseits dabei Wasser zu speichern, andererseits kann die nährstoffreiche Erde nicht mehr vom Winde verweht werden.

Auch die Sonne kann den Boden nun nicht mehr so stark ausdürren, Pflanzentriebe schaffen es trotzdem an die Oberfläche. Auf diese Weise schafft es unsere vielseitige Wunderfaser ein weiteres Mal die Welt ein ganz kleines Stück besser zu machen.